WE MADE IT !!!!

27.08.2009 von Pancho

Wir haben es geschafft, unglaublich.

Mehr als eine Woche haben wir durch die Mongolei nach Ulanbator gebraucht.

1800 km und von Straße kann hier keine Rede sein.

Wir müssen uns jetzt erstmal sortieren, Auto übergegeben und Papierkram dafür erledigen.

Updates der letzen Tage und Bilder flogen

we made it

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21. August: Goodbye Ölgii, Goodbye Saxo

25.08.2009 von Pancho

Für unsere Verhältnisse waren wir alle sehr früh bereit, unseren Trip vorzusetzten.  Das Team aus dem Saxo wollte nur noch mal ein Runde um den block drehen, um zu sehen ob noch Getriebeöl vorhanden ist (die Schraube um es aufzufühlen war am Vortag nicht aufzubekommen gewesen und somit konnte auch kein Öl in das seit mehren 1000ten km leckendes Getriebe  aufgefüllt werden).

Als er zurückkam war klar: der kleine Franzose kommt nicht mehr nach Ulanbator… eines der Radlager hörte sich nicht gut an. So enschieden sie sich ihr auto am Drop off point von Adventurist in Ölgii zu lassen, um nicht  unterwegs in the mittle of nowhere liegen zu bleiben. Den Jungs ging es wirklich nah, da sie mit der kleinen Mistkarre wirklich viel erlebt haben, aber auch alle 5 tage liegen geblieben sind.

In einem der Autos der Amerikaner hat sich noch Platz gefunden und es ging endlich weiter.

Endlich kam Rally Feeling auf , als sich unsere Autos teilweise alle 4 nebeneinander in Richtung UB auf dem sandig und steinigen Untergrund bewegten .

Für die ersten 120 Km an diesem Tag haben wir nur 6 stunden gebraucht. Somit kam man sich wohl vorstellen von was für eine Art Straßen wir reden. Zwischendurch haben wir  noch in einer Jurda halt gemacht und von dem Salzigen Tee mit Jakmilch, lokalem Gebäck und Käse probiert ( ist sehr gewöhnungsbedürftig).

Unser Tagesziel haben wir nicht wirklich erreicht, als wir am Abend unser Nachtlager an einem sehr schönen Platz an einem Fluss aufgeschlagen haben. Etwa 170 km. Aber wir hatten auch einge Pannen…

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20. August: Ein Tag in Ölgii

25.08.2009 von Pancho

Unser Ziel an diesem Morgen klar, ab auf die Straße nach UlanBator. Wir trafen die Amerikaner Team Flatlanders, Rubiccrew und CBPG mit denen wir schon an der Grenze verweilt haben und machten uns auf. Weit sind wir jedoch nicht gekommen: der Saxo von den Flatlanders hat sich kurz hinter der Stadt die Ölwanne an einem Stein aufgespitzt. Endlich konnten wir einmal unsere Abschleppstange zum Einsatz bringen und haben sie zurück nach Ölgii in eine Werkstatt abgeschleppt. Die Reparatur hat sich leider etwas dahin gezogen, da immer noch kein Strom in der Stadt vorhanden war. Daher sind wir alle zusammen im türkischen Restaurant der Stadt eingekehrt, bis endlich soweit alles gefixt war. Aber es ist schon fantastisch was die Werkstatt ohne Strom für Arbeit geleistet. Als alles soweit fertig war, war es schon früher Abend und ein Weiterfahren macht bei diesen „Straßen keinen Sinn und ist zu gefährlich. So haben wir alle wieder in dem Hotel eingecheckt und siehe da in diesem Moment kam auch der Strom und somit das Wasser für Dusche und Toilette zurück. Purer Luxus auf dem niedrigsten Level, aber ein Traum, das könnt ihr uns glauben.

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19. August: Einreise in die Mongolei

25.08.2009 von Pancho

An diesem Morgen hofften wir endlich weiterzukommen, zumal einige der Grenzbeamten am Vortag herumgelaufen sind und die Autokennzeichen  aufgeschrieben haben. Doch irgendwie gab es immer wieder updates, das alles noch in Klärung und Verhandlung ist.

Weiter hieß es Zeit vertreiben und so machten wir uns zu einer kleinen Wandertour auf einen der Berge rings herum auf und genossen eine fantastische Aussicht, auf die vor uns liegende Landschaft der Mongolei.

Bei unserer Rückkehr hat sich die Stimmung zugespitzt und einige der Rally Teilnehmer sind in einen höflichen Sitzstreik  an der Grenzstation getreten, um das Ganze etwas voranzutreiben.

Gegen 15 Uhr wurde uns von Adventurists via Telefon bestätigt, dass wir weiter können, zwar ohne unsere Original Fahrzeugpapiere, aber mit einer beglaubigten Kopie und einen dazu benötigen Pink farben Zettel, womit wir auch  weitere Kontrollen auf dem letzten  Abschnitt ohne Problem passieren können.

Für jedes  Auto mussten wir 17 Dollar Bearbeitungsgebühr bezahlen, um die Orginaldokumente nach UlanBator zu senden. Besser als die  anfangs geforderten zweieinhalb bis zu fünftausend Dollar Einfuhrsteuer. Endlich ging es weiter. Nur noch ca 1800 km entfernt liegt unser Ziel.

Nach und nach haben alle Autos das Grenzgebiet verlassen und alle bekamen zu spüren, was schon in unserem Rally Handbook geschrieben steht: Wenn ihr in der Mongolei seit begint die richitge RALLY!!Die Straße oder besser das, was in der Landkarte als Straße makiert ist, gleichten mehr Schotterwegen mit vielen Steinen und großen Schlaglöchern.

An diesem abend erreichten wir Ölgii, eine kleine Stadt in der Mongolei, ohne Strom und somit auch ohne Wasser (wie wir später erfahren haben ist das wohl normal in 2 Tagen in der Woche).

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18. August: An der Grenze zur Mongolei

25.08.2009 von Pancho

Das überqueren der russischen Grenze verlief problemlos. Immer wieder mussten wir dabei erklären, was überhaupt die Mongol Rally ist. Da erwiesen sich Panchos Russisch Kenntnisse als sehr hilfreich… „Humanitarna Organsatzia“… das konnte sogar auf die strengen Gesichter der Zollbeamten ein Lächeln hervor zaubern.

Vor der mongolischen Grenze hieß es jedoch wieder mal warten,von mittags 12 – 14 Uhr.  Dann ein Schock: Unsere Pässe haben schnell den Stempel für die Einreise bekommen. Unsere Fahrzeugpapiere wurden jedoch bis auf Weiteres einbehalten. Das bedeutet:  erstmal kein Weiterkommen.

Der Grund dafür ist folgender: Adventurists der Veranstalter mit der Mongolei ein Abkommen, dass bis zum 14. August die Autos ohne Einfuhrsteuer in die Mongolei eingeführt werden können. Tja, da hätten wir uns doch etwas beeilen sollen.  Zum Glück waren wir nicht allein und es gab noch einige Teams , die sich ebenso etwas Zeit gelassen haben und das gleiche Problem hatten wie wir.

Laut Aussage des Veranstalter sollte bis um  18 Uhr  alles geregelt werden. Ok, die Grenze schließt um 17 Uhr, wieder heißt es warten und die Zeit vertreiben. Zum Glück ist schönes Wetter und nicht mehr so kalt.

Bis zum Abend gab es keine weiteren News und alle Wartenden  haben sich im Ort direkt hinter der Grenze bei Einheimischen einen Schlafplatz in den Häusern besorgt, denn sobald die Sonne weg ist wird es ziemlich kalt hier oben.

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